Aktuelles

ESF Plus-Bundesprogramm „ElternChanceN - mit Elternbegleitung Familien stärken“

Am 10.11.2021 startete das Interessenbekundungsverfahren zum ESF Plus-Bundesprogramm „ElternChanceN - mit Elternbegleitung Familien stärken“. Mit dem aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) kofinanzierten Bundesprogramm ElternChanceN plant das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ab dem II. Quartal im Jahr 2022 Elternbegleitung vor Ort zu stärken. In dem Programm sollen vor Ort Bausteine gelingender Elternzusammenarbeit/-begleitung in der (frühen) Kindheit konzipiert und unter Einbezug von sozialen Einrichtungen in der Region umgesetzt werden. Ziel ist die stärkere Einbindung der Elternbegleitung in kooperative Arbeitsformen im Sozialraum und im kommunalen Kontext. Weitere Informationen sind auf der Website des Projektes zu finden.

Hörtipp: „Familiengerechte Hochschule hat viel mit Kommunikation zu tun, regelmäßig“

Wie kann eine Hochschule sich nachhaltig familiengerecht aufstellen? Welche Rolle spielen dabei eine strategisch angelegte Vereinbarkeitspolitik und eine umfassende Kommunikation an alle Zielgruppen? Diese und einige weitere Fragen beantwortet Bettina Schweizer, audit-Projektleitung der Universität Bremen, im Podcast des audit berufundfamilie. Der Podcast ist hier zu finden.

„Elternzeit ist ein Recht und kein Privileg“

In diesem Erfahrungsbericht erzählt Heiner Fischer wie er es geschafft hat, trotz gesellschaftlichen Druckes eine aktive Vaterschaft zu führen und mit seiner Frau eine gleichberechtigte Form von Partnerschaft und Familie zu leben. Außerdem möchte er weiterhin gegen das gesellschaftliche Stigma des Mannes als Alleinverdiener vorgehen. Der komplette Text ist hier zu finden. 

Kampagne "Mütterlichkeit hat kein Geschlecht"

Mütterlichkeit wird mit traditionellen Wertvorstellungen verbunden, die bewirken, dass Frauen mehr private und professionelle Sorgearbeit übernehmen. Das will der Bundesverband der Mütterzentren mit seiner Kampagne "Mütterlichkeit hat kein Geschlecht" ändern. Die Vereinbarung von Pflege, Haushalt, Kinderbetreuung und Beruf ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und kein „Frauenthema“. Weitere Informationen zur Kampagne sind hier zu finden.

Förderung von Familien in Deutschland und Vergleich mit anderen europäischen Ländern

Wie steht es um die Förderung von Familien in Deutschland und wie schneidet die hiesige Politik im europäischen Vergleich ab? Dies hat das Institut der deutschen Wirtschaft in einer neuen Studie untersucht. Die Zusammenfassung der Ergebnisse sind hier zu finden.

Deutsches Jugendinstitut Familie, Kindheit, Jugend 2030

Die neue Sonderausgabe des Forschungsmagazins DJI Impulse wirft einen Blick in die Zukunft bis 2030 und geht der Frage nach, welche Unterstützung junge Menschen und ihre Familien benötigen.

Megatrends wie Globalisierung, demografischer Wandel, Migration und Digitalisierung, aber auch Krisen wie die Coronapandemie beeinflussen das gesellschaftliche Zusammenleben tiefgreifend. Für Familien, Kinder und Jugendliche gehen diese Entwicklungen mit Chancen, aber auch mit Herausforderungen einher. Vor diesem Hintergrund wirft das Forschungsmagazin DJI Impulse in der neu erschienenen Sonderausgabe einen Blick in die Zukunft bis 2030 und geht der Frage nach, welche Unterstützung junge Menschen und ihre Familien angesichts der aktuellen und bereits absehbaren gesellschaftlichen Entwicklungen benötigen.

Die komplette Ausgabe ist hier zu finden.

Ifo-Gutachten: Kindergrundsicherung würde Familien entlasten

Eine Kindergrundsicherung nach den Vorstellungen der Grünen könnte das Armutsrisiko von Familien mit Kindern senken und geringe bis mittlere Einkommen deutlich entlasten. Ziel ist es, Familien besser zu stellen und den Bezug von Leistungen zu vereinfachen. Eine Kindergrundsicherung wird gerade in den Koalitionsverhandlungen diskutiert. Der Vorschlag umfasst insbesondere für ärmere Familien mit Kindern bedeutsame Verbesserungen. Die Armutsrisikoquote könnte um etwa 3 Prozentpunkte sinken.

Das komplette Gutachten ist hier zu finden.

miniKIM 2020 – Untersuchung der Mediennutzung von Kleinkindern

Die Studie miniKIM 2020 gibt Auskunft über die Mediennutzung von Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren. Für die aktuelle Studie wurden 600 Haupterzieher*innen online befragt.

Die Ergebnisse der miniKIM-Studie zeigen zunächst eine hohe Ausstattung digitaler Geräte in den Haushalten der Befragten. 100 % verfügen über einen Internetanschluss, 97 % über ein Handy/ Smartphone und/ oder Fernsehgerät und immerhin 90 % über einen Laptop/ PC.

Ein interessanter Punkt der Studie ist, dass knapp zwei Drittel der Befragten angaben, die Gefahren, die das Internet für ihre Kinder bietet zu erkennen und auch der Meinung sind, dass Kinder nur im Internet surfen sollten, wenn ein entsprechendes Filter- oder Schutzprogramm installiert ist. Gleichzeitig geben jedoch 44 % an, keine Filterprogramme zu kennen, nicht zu wissen, wo sie sich über diese informieren können (28 %) oder wollen sich nicht ganz darauf verlassen (27 %)

Die gesamte Studie mit allen zentralen Ergebnissen ist hier zu finden.

Pressemitteilung des Bundesforum Männer zum Internationalen Männertag

Anlässlich des Internationalen Männertags am 19. November fordert das Bundesforum Männer – Interessenverband für Jungen, Männer & Väter e.V. die künftige Bundesregierung auf, Gleichstellungspolitik in den Fokus ihrer Arbeit der nächsten vier Jahre zu stellen und dabei Männer mit in den Blick zu nehmen. Gleichstellung geht alle Geschlechter an und gleichstellungspolitischer Fortschritt braucht auch das Engagement von Jungen und Männern.

Die komplette Pressemitteilung kann hier gefunden werden.

Familie weiterdenken – „Ein Kind – zwei Eltern? Vielfalt von Elternschaft“

Der Text aus dem Bildungsmagazin der KEG beschäftigt sich mit dem Thema, wie über Elternschaft gedacht wird und welcher Bedeutung ihr zugeschrieben wird. Man sieht, dass die familiale Wirklichkeit und die Elternschaft einem kulturellen Wandel unterliegen, der dazu führt, dass neben der biologischen und sozialen Einheit von Mutter, Vater, Kind neue Strukturen von Elternschaft entstehen. 

Der vollständige Text ist hier zu finden.

Hohenheimer Tage der Familienpolitik

Die 8. Hohenheimer Tage der Familienpolitik finden vom 31.05. bis 01.06.2022 statt. Diese Fachtagung steht unter dem Titel „Familie in unsicheren Zeiten“ und setzt den Fokus auf die Herausforderungen, die sich für Familien im digitalen Zeitalter und angesichts der Corona-Pandemie, Veränderung auf dem Arbeitsmarkt, Migrationsbewegung sowie kulturellen Wandel ergeben haben. Es wird diskutiert wie sich die Lebenssituation von Familien vor dem Hintergrund der Familienpolitik in den vergangenen Jahren entwickelt hat und wo die aktuelle Familienpolitik steht.

Weitere Informationen sind auf der Homepage zu finden.

eaf: Mehr Unterstützung für Familien

Mütter und Väter von vor allem jüngeren Kindern geraten aufgrund hoher Belastung durch Familie, Haus und Erwerbsarbeit an ihre Grenzen. Jedoch sind zeitpolitische Maßnahmen in den Koalitionsverhandlungen zu diesem Thema außen vor geblieben. Aus diesem Grund weist die eaf (evangelische Arbeitsgemeinschaft Familie) auf diese Lücke hin und fordert, dass dieser Aspekt mit einbezogen wird. Die eaf fordert unter anderem: Ausbau des Elterngeldes, dynamische Elternarbeitszeit und Vaterschaftsfreistellung.

Weiter Informationen können hier gefunden werden.

ESF Plus-Bundesprogramm

Das Bundesprogramm „ElternChanceN“ soll im April 2022 starten. Ziel des Programms ist es die Einbindung der Elternbegleitung in kooperativen Arbeitsformen im Sozialraum und im kommunalen Kontext zu stärken. Damit Familien in besonderen Lebenslagen unterstützt werden soll mit dem Programm passgenaue, am Bedarf der Familie orientierte Bildungsangebote, realisiert werden.

In dem Programm sollen vor Ort Bausteine gelingender Elternzusammenarbeit/-begleitung in der Kindheit konzipiert und unter Einbezug von sozialen Einrichtungen in der Region umgesetzt werden.

Detaillierte Informationen sind auf der Homepage zu finden.

Online Seminar: „Elternbegleitung: Lotse sein und Brücken bauen für Familien“

Knapp 14.000 Elternbegleiter*innen sind bundesweit in verschiedenen Einrichtungen aktiv. Sie unterstützen Familien bei Fragen, stärken die Erziehungs- und Elternkompetenz, eröffnen Bildungsoptionen und entwickeln neue Angebote für Familien. Elternbegleitung ist daher ein wichtiger Baustein zur Verankerung von Familienförderung in den Kommunen und zur wirksamen Vernetzung.

  • Wo: online
  • Wann: 11:00 bis 12:00 Uhr

Die Anmeldung ist hier zu finden.

Arbeitshilfe: Stärkung von Familien mit Migrations- und Fluchthintergrund

Ebenso wie Familien sich wandeln, so wandelt sich auch unsere Gesellschaft – nicht zuletzt durch Zuwanderung. Um die Integration von Familien mit Migrationshintergrund zu fördern, ist es daher unumgänglich deren Teilhabechancen zu stärken. Wie dies vor Ort erfolgreich gelingt, kann man hier nachlesen.

Forderungen zur Kita-Qualität an die neue Bundesregierung

Zahlreiche Verbände und Einzelpersonen, darunter die AWO, GEW und KTK, fordern in einem Positionspapier die Aufnahme eines Bundesqualitätsgesetzes in den Koalitionsvertrag. Das Bündnis fordert ein verbindliches und länderübergreifendes Gesetz, in dem Rahmenbedingungen wie eine besser Fachkraft-Kind-Relation, mehr Zeit für Leitungsaufgaben und die mittelbare pädagogische Arbeit festgeschrieben werden sollen, sowie eine dauerhafte Finanzierung dieser Maßnahmen. Das aktuelle „Gute-Kita-Gesetz“ würde diese Erfordernisse, laut Bündnis, nicht erfüllen.

Die AGJ fordert in einem eigenen Positionspapier „die Verstetigung und Sicherstellung des Monitorings unter der Finanzierungsbeteiligung des Bundes, um den weiteren Prozess der Steuerung der Qualitätsentwicklung auf transparente und wissenschaftlich gesicherte Datengrundlage zu stellen“.

Alle Organisationen sind der Meinung, dass die Deckung des Fachkräftebedarfs eine notwendige Voraussetzung für die Qualitätsentwicklung sei.

Feldexperiment belegt Wirkung von Hilfen bei Kita-Bewerbungen

An der Studie aus Rheinland-Pfalz haben über 600 Familien mit Kindern unter drei Jahren teilgenommen. Den Familien wurden zufällig ausgewählte Informationen zugeteilt und sie erhielten ein personalisiertes Unterstützungsangebot für ihre Kita-Bewerbung. Das Ergebnis war, dass deutlich mehr Kinder aus bildungsfernen Familien eine Kindertageseinrichtung besuchen, wenn die Eltern bei der Bewerbung unterstützt werden. Die Wahrscheinlichkeit einen Kitaplatz in Anspruch zu nehmen stieg um 16 Prozentpunkte.

Die komplette Studie ist hier zu finden.

Bundesrat stimmt angepassten Regelsätzen für Sozialleistungen zu

Im Oktober 2021 stimmte der Bundesrat dem Vorschlag der Bundesregierung zu, die Regelsätze für Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung anzupassen.

Die Details und Änderungen der Regelsätze sind hier zu finden.

Online-Veranstaltung: „Who cares? Aufgaben für die Politik in der neuen Wahlperiode“

Das Bündnis Sorgearbeit fair teilen veranstaltet ein Fachgespräch zu verschiedenen gesellschaftlichen Problemen, die durch die Pandemie auch nochmals verdeutlich worden sind.

  • Wo: online
  • Wann: 10.11.2021 von 13:00-16:00 Uhr

Es soll zu einem über Sorgearbeit wie Pflege, Kindererziehung oder Hausarbeit gehen und wie ungleich diese zwischen den Geschlechtern verteilt ist. Zum anderen, welche Folgen die Pandemie vor allem für Frauen hatte. Daneben sollen auch Fragen wie „Welche Maßnahmen sind notwendig, um den Gender Care Gap zu schließen?“ oder „Welche Wünsche haben Menschen mit Sorgeverantwortung an die Politik?“ diskutiert werden. Der Flyer zur Veranstaltung ist hier zu finden. Unter kontakt does-not-exist.sorgearbeit-fair-teilen de kann man sich bis zum 05.11.2021 anmelden.

Rezension: Vom Scheitern, Zweifeln und Ändern-Kritische Reflexionen von Männlichkeiten

In diesem Sammelband diskutieren verschiedene Autor*innen die „traditionelle Männlichkeit“ und wie man diese dekonstruieren kann. In den Artikeln geht es vor allem um die Überwindung patriarchaler Verhältnisse und Verhaltensweisen. Die komplette Rezension ist hier zu finden.

Klischeefrei durch die Grundschule

Die Initiative Klischeefrei hat das Methodenset "Klischeefrei durch die Grundschule" veröffentlich. Ziel ist es Kindern schon von jungen Jahren an beizubringen, dass Berufe nicht mit einer bestimmten Geschlechtszugehörigkeit verbunden sind. Dieses Set bietet dafür Materialen und Bücher an, um dieses Lernziel zu erreichen. Weitere Informationen sind hier zu finden.

E-Paper der Heinrich Böll Stiftung: Antifeminismus auf dem Weg durch die Institutionen

Angriffe gegen Frauen-, Geschlechter- und Gleichstellungspolitiker*innen finden in den beginnenden 2020er-Jahren in einem anderen Kontext als vor zehn Jahren statt. Die Akteurslandschaft hat sich verändert, ebenso manche Inhalte und Strategien. Das Paper "Antifeminismus auf dem Weg durch die Institutionen" bietet gleichstellungspolitisch Aktiven dazu zahlreiche Informationen sowie Kriterien und Leitfragen, mit denen antifeministische Gruppierungen besser eingeordnet und eingeschätzt werden können. Das E-Paper kann hier gefunden werden.

Männerpolitische Forderungen zur Bundestagswahl 2021

Zum Start der Koalitionsverhandlungen fordert das Bundesforum Männer eine gleichstellungsorientierte Männerpolitik als Bestandteil einer zeitgemäßen Gleichstellungsstrategie. Die gesamte Übersicht der Forderungen ist hier zu finden.

Umsetzung der SGB VIII-Reform: Gewaltschutzkonzepte als neue Pflichtaufgabefür Kindertagesstätten

Gewaltschutz- bzw. Schutzkonzepte sind in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe noch immer
keine Selbstverständlichkeit gewesen. Aus diesem Grund wurde im Zuge der VIII- Reform das
Vorlegen eines Gewaltschutzkonzeptes als Pflichtaufgabe vorgeschrieben.
Diese neue Regelung setzt fest, dass der Träger der Einrichtung ein Gewaltschutzkonzept entwickeln muss, dies anwendet und regelmäßig überprüft. Dieses Konzept soll insbesondere auf Zweck, Aufgabenspektrum, fachliches Profil, Größe, Räumlichkeit und Ausstattung der jeweiligen Einrichtung ausgerichtet sein. Dieses Schutzkonzept soll regelmäßig auf seine Passgenauigkeit und Wirksamkeit überprüft werden.

Weitere Details und Websites mit weiterführenden Informationen sind hier zu finden.

Kinderbetreuung

Eltern zahlen im Schnitt rund 1310 Euro jährlich für die Betreuung ihrer Kinder, das geht aus Zahlen für 2017 hervor. Diese wurden auf Basis einer neuen Sonderauswertung der Lohn und Einkommensteuerstatistik veröffentlicht.

Folgende Schlussfolgerungen konnten getroffen werden: Die Kinderbetreuung hängt stark vom Alter der Kinder ab. Die jeweils geltend gemachten Kosten sind laut Statistikern im Krippenalter am höchsten. Ebenso steigt mit dem Einkommen der Eltern sowohl der Anteil der Kinder mit Betreuungskosten als auch die Höhe der geltend gemachten Kosten.

Den ausführlichen Bericht mit Details ist hier zu finden.

Studie: Fast zwei Drittel der Eltern fühlten sich durch Schulschließung gestresst

Die Befragung fand bei 6000 Eltern von Grundschulkindern in Nordrhein- Westfalen statt und setzte den Schwerpunkt auf die Lern- und Alltagssituation in der zweiten Phase der Pandemie.

Alle Ergebnisse und Erkenntnisse der Studie können hier nachgelesen werden.

Vermittlungsausschuss erzielt Einigung zur Ganztagsförderung

Am 06.09.2021 haben sich Vertreter*innen von Bund und Länder auf eine Änderung des Ganztagsförderungsgesetztes geeinigt. Es wurden Kompromisse geschlossen, die die Finanzierung betreffen. Außerdem wurde eine Regelung beschlossen, die einen bedarfsunabhängigen Anspruch auf Förderung in einer Tageseinrichtung festsetzt. Dies soll für jedes Kind von der ersten bis zum Beginn der fünften Klassenstufe gelten.

Weitere Informationen sind hier zu finden.

Eltern-Medien-Tage 2021

Kindliche und jugendliche Medienkompetenz ist ein wichtiges Thema für unsere Gesellschaft. Eltern und pädagogische Fachkräfte stehen vor der Aufgabe, Medienkompetenz zu verstehen und zu vermitteln. Dies hat die Pandemie auch nochmal bestätigt.

Aus diesem Grund veranstaltet das Landesmedienzentrum und die Aktion Jugendschutz eine siebenteilige digitale Veranstaltungsreihe mit Expert*innen, Eltern und Fachkräften. In diesen Tagen soll es um Themen wie der Mediennutzung in und nach der Pandemie, die kindliche Medienwelt, „Fake News“ & Verschwörungstheorien und Cybermobbing gehen. 

Die Veranstaltung findet ab dem 21.10.2021 jeweils donnerstags von 19:00-20:30 statt. Das Programm und die Anmeldung sind hier zu finden.

Umfrage welche Bedingungen Schwangere/Stillende in ihrem Betrieb/ Dienststelle vorfinden vom DGB

Noch bis zum 31.10.2021 können Betroffene auf der Website: www.dgb.de/mutterschutz an einer Umfrage teilnehmen, in der der DGB herausfinden möchte, wie das Mutterschutzgesetz in Betrieben und Verwaltungen umgesetzt wird. Es werden auf Fragen wie: „Welche Bedingungen finden Schwangere und Stillende an ihren Arbeitsplätzen vor?“ oder „Sind Arbeitgeber*innen bereit, die Arbeit anders zu organisieren, Arbeitszeiten anzupassen und flexibel auf die besonderen Umstände ihrer Mitarbeiterinnen einzugehen?“ eingegangen.

„Demokratie & Vielfalt - Alle inklusive?“ - Kita-Podcast gestartet

In dieser dreiteiligen Podcast- Reihe wird über das große Projektthema Demokratie und Vielfalt gesprochen. Neben Fragen nach der demokratischen Partizipation von Kindern, Eltern, Familien, Fachkräften und Kindertagespflegepersonen wird auch der Aspekt des diskriminierungsfreien und inklusiven Umgangs mit gesellschaftlicher Vielfalt in der Kindertagesbetreuung beleuchtet.

Der erste Teil der Podcast- Reihe ist hier zu finden.

Impulspapier: Bessere Kita-Platzvergabe durch Algorithmen

Es ist mittlerweile Fakt, dass die Kita-Platz-Suche für die meisten Eltern eine Herausforderung darstellt. Mit Hilfe einer Software soll der Vergabeprozess für Eltern und Kita-Mitarbeiter jetzt erleichtert werden. Algorithmen sollen die Vergabe effizienter und gerechter gestalten, indem vorab ein Katalog mit Vergabekriterien definiert wird und die elterlichen Angaben zur Wunsch-Kita berücksichtigt werden. Natürlich soll die Vergabe nicht ausschließlich auf einem Computer-Programm basieren, jedoch kann man annehmen, dass das Zusammenspiel von Kita-Mitarbeiter und Software den Prozess transparenter und überprüfbarer machen.

Der gesamte Artikel zu diesem Thema von der Bertelsmann Stiftung ist hier zu finden.

Änderungen beim Elterngeld

Im Herbst 2021 ist die Elterngeld-Reform in Kraft getreten. Diese soll das Elterngeld noch flexibler, partnerschaftlicher und einfacher machen, indem mehr Teilzeitmöglichkeiten, weniger Bürokratie und mehr Elterngeld für Frühchen festgeschrieben werden. Die Details der Änderungen sind hier zu finden.

Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter 

Ab 2026 wird der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter gesetzlich verankert, dies soll dabei helfen, Familie und Beruf besser miteinander zu vereinbaren.

Jedoch haben Wirtschaftswissenschaftler*innen aus Wuppertal die Kosten für dieses Vorhaben berechnet. Die Ergebnisse zeigen, dass die geplante finanzielle Unterstützung des Bundes aber nicht ausreichen wird. Daneben sind manche Kommunen bereits sehr gut aufgestellt, was Ganztag angeht, andere jedoch nicht und diese müssen viel tun, um den Rechtsanspruch in Zukunft zu erfüllen. Aus diesem Grund soll mithilfe eines Projekts in Frankfurt a.M. die Kosten realistisch abgeschätzt werden.

Der Artikel zum nachlesen ist hier zu finden.

Offener Brief: Kinderfreizeitbonus soll alle Kinder aus Familien mit kleinen Einkommen erreichen

Der VAMV fordert gemeinsam mit acht anderen Verbänden in einem offenen Brief die Verbesserung der Anspruchsvoraussetzung für den Kinderfreizeitbonus. Dieser erreicht momentan noch nicht die Kinder in SGB 2-Bedarfsgemeinschaften. Das Problem ist die Verrechnung der erhaltenen Leistungen, dies ist meistens bei Kindern von Alleinerziehenden der Fall, wenn der altersabhängige Regelbedarf und die Wohnkosten durch Unterhaltsleistungen und Kindergeld gedeckt werden. Der Vorschlag ist eine gesetzliche Bestimmung, damit alle Kinder aus SGB 2-Bedarfsgemeinschaften den Bonus unkompliziert erhalten.

Vereinbarkeitspolitische Konsequenzen aus der Pandemie

Bei den Frauenwirtschaftstagen in Bruchsal hält Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe einen Vortrag mit dem Titel "Vereinbarkeitspolitische Konsequenzen aus der Covid-19-Pandemie. Warum die Wirtschaft neu gedacht werden muss und davon nicht nur Frauen profitieren."

  • Wann? Am 14.10.2021 um 10 Uhr
  • Wo? Bruchsaler Rathaus 

Die Anmeldung kann bis zum 06.10.2021 unter gleichstellung does-not-exist.bruchsal de erfolgen.

Familienpolitische Gespräche im Hospitalhof am 22.09.2021 in Stuttgart

In diesem Dialog haben sich knapp 70 Haupt- und Ehrenamtliche Fachkräfte der Sozialen Arbeit unter anderen mit Vertreter*innen der Politik ausgetauscht. Im Vordergrund des Austausches standen die Folgen der Corona-Pandemie auf Sozialisation, Bindungen, Bildung und vor allem auf die psychische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen. 

Zu einem hat Dr. Martin Bujard vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung neue Befunde und mögliche Lösungsansätze vorgestellt. Daraufhin hat Dorothea Wagner die psychotherapeutische Seite erklärt und verdeutlicht. Als nächstes kamen Schüler einer Realschule zu Wort, um die momentane Situation aus Ihrer Perspektive zu beschreiben (Statement-Kinderschutzbund_22_09_2021.pdf). Abschließend stelle die Staatssekretärin Dr. Ute Leidig MdL das weitere Vorgehen der Landesregierung vor(Zwischenruf-von-Frau-Staatssekretaerin-Dr.-Ute-Leidig-MdL.pdf).

Kinderarmut soll zentrale Rolle in den Koalitionsverhandlungen spielen

61 Verbände, Gewerkschaften, zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Einzelpersonen fordern, dass die Bundesregierung das Problem Kinderarmut in der nächsten Legislaturperiode effektiv bekämpft und konkrete Schritte im Koalitionsvertrag verankert. Darunter zählen beispielsweise eine grundlegende Reform der Leistungen für Kinder, Jugendliche und Familien, die Sicherstellung sozialer Infrastrukturen und die Unterstützung der Kinder aufgrund der Belastungen der Corona- Pandemie.

Die gemeinsame Erklärung beruht auf vier Grundsätze, die in der Pressemitteilung erläutert werden. Weitere Informationen sind hier zu finden.

21. informatica feminale Baden-Württemberg (14.06.2021)

Die alljährlich Sommerschule für Informatik richtet sich auch in diesem Jahr mit einem vielfältigen Kursangebot an Studentinnen und Frauen des Fachgebiets Informatik und verwandter Fachrichtungen. Die informatica feminale bringt hochschulübergreifend Studentinnen, Wissenschaftlerinnen und IT-Frauen aus der Praxis zusammen, um neue Impulse für das Informatikstudium zu gewinnen sowie Raum für Weiterqualifizierung unter Frauen zu schaffen. Die anstehende informatica feminale findet statt…

  • Wann? Vom 27. Bis 31. Juli 2021
  • Wo? Online

Die Informatiksommerschule ist ein Gemeinschaftsprojekt des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, des Netzwerk F.I.T. sowie der Landesinitiative ,,Frauen in MINT-Berufen in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung‘‘. Weitere Informationen zur Veranstaltung und Ansprechpartner sind hier zu finden.

Onlinebefragung: Gesellschaft der Ideen (14.06.2021)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung sucht neue Impulse für ein gemeinsames Miteinander und die besten Ideen für soziale Innovationen. In der ersten Wettbewerbsphase hat das BMBF bereits 30 Ideen ausgezeichnet, die nun in Phase 2 starten. Die Ideen können noch bis zum 21. Juni bewertet werden. Für das Weiterkommen in die nächste Runde berücksichtigt die Jury die abgegebenen Bewertungen. Unter den 30 dabei ist das Projekt ,,POPP! Filterblasen spielerisch zum Platzen bringen‘‘ vom ITAS – Institute for Technology Assessment and Systems Analysis des KIT. Mit am Start sind weitere spannende Ideen, wie z.B. Arbeitsplatzverbesserungen abgestimmt auf die Bedürfnisse von Frauen, generationenübergreifende Treffen zum Thema Altenpflege oder Mobbingprävention. Weitere Informationen zu den Ideen und dem Wettbewerb sind hier zu finden.

Was kann Familienpolitik leisten? (14.06.2021)

Welchen Stellenwert die Familienpolitik in Deutschland einnimmt, darüber gehen die Meinungen im Bundestag weit auseinander. Einem Bericht der Tagesschau zufolge sieht Ivonne Magwas, Unionspolitikerin und Vorsitzende der CDU-Frauengruppe, in der Coronakrise die Möglichkeit, die langjährige Debatte über Vereinbarkeit von Familie und Beruf neu zu diskutieren und langfristige Lösungen auf den Weg zu bringen. SPD und Grüne kritisieren das CDU geführte Familienministerium, die Probleme von Familien nicht ausreichend wahrzunehmen. Die Linke habe Ideen und Konzepte, für die kein Raum zur gemeinsamen Diskussion bleibe. Die AfD sieht keinen Handlungsbedarf, da davon auszugehen sei, die Gesellschaft reguliere die Vereinbarkeit von selbst. Gegenüber Deutschlandfunk spricht die Publizisten Elisabeth Niejahr von einer Unterversorgung der Familienpolitik. Sowohl der Bericht der Tagesschau als auch derjenige von Deutschlandfunk eröffnen Aussichten, wie sich die Sicht auf familienpolitische Belange nach der nächsten Bundestagswahl ändern könnte.

Vereinbarkeit leben – Welche Bedürfnisse stellen Familien an die Politik? (10.06.2021)

Das Format des Zukunftssymposiums setzt sich in einer Diskussionsrunde fort. Anlässlich der anstehenden Bundestagswahl lädt das Väternetzwerk dazu ein, Bedarfe an die Politik zu formulieren, um Partnerschaftlichkeit und Vereinbarkeit in der modernen Gesellschaft zu fördern.

  • Wann? 17. Juni von 09.00 bis 10.00 Uhr
  • Wo? Online via Zoom  

Mehr Informationen zur Veranstaltung sind im aktuellen Newsletter des Väternetzwerk zu finden. Hier geht es zum Anmeldeformular.

Strukturwandel in der Arbeitswelt (10.06.2021)

Im April tagte das Zukunftssymposium, um darüber zu debattieren, welche Veränderungsbedarfe sich Familien angesichts der Herausforderungen der Arbeitswelt wünschen. Das Väternetzwerk hat die Ergebnisse der Diskussion zusammengefasst und spricht außerdem Handlungsempfehlungen für Unternehmen aus. Rund 1200 Teilnehmer/-innen nahmen über 8 Monate hinweg regelmäßig an Onlineumfragen teil, um ihr Stimmungsbild hinsichtlich folgender Lebensbereiche abzugeben: Wie entwickelt sich die Kindesbindung und Partnerschaft? Welche Vor- und Nachteile bringt das Arbeiten im Homeoffice mit sich? Wie sieht die Perspektive der Arbeitgeber hinlänglich dieser Fragen aus? Hier sind die Ergebnisse des Symposiums und der Umfragen einzusehen. 

Vater, Mutter, Kind? Familie im Wandel (07.06.2021)

Was macht Familie aus? Mit welchen Schwierigkeiten ist sie heute konfrontiert? Und wie sehr sind wir durch unsere Familiengeschichten geprägt? Über diese Fragen hat Planet Wissen (SWR) unter anderem mit dem Historiker Rolf-Ulrich Kunze vom KIT gesprochen. Der Beitrag in voller Länge ist in der Mediathek von Planet Wissen zu finden.

Elternschaft soll arbeitsrechtlich geschützt werden (07.06.2021)

Bislang werden erwerbstätige Eltern in, während und vor ihrer Elternzeit nicht durch das Allgemeine Gleichberechtigungsgesetz (AGG) geschützt wie es Arbeitnehmerverteter/-innen und Rechtsexperten/-innen fordern. Die Initiative #proparents startete am 31. März 2021 eine Petition zur Stärkung des AGG zugunsten von Müttern und Vätern. Ziel der Initiative, an der außerdem die beiden Zeitschriftem Brigitte und Eltern mitwirken, ist es das Diskriminierungsmerkmal ,,Elternschaft‘‘ in den § 1 des AGG aufzunehmen. Dadurch wären bspw. der Kündigungsschutz, der Erhalt eines gleichwertigen Arbeitsplatzes sowie Gehalts gewährleistet. Mehr Informationen zur Kampagne sind hier zu finden. Hier kann die Petition unterstützt werden.

Übernachtungsmöglichkeiten für in Trennung lebende Eltern (07.06.2021)

Mein Papa kommt/Meine Mama kommt ist ein bundesweites Besuchsprogramm, das das Zusammensein von Eltern und Kindern mit zwei Elternhäusern fördert. Nach einer Trennung können hunderte Kilometer zwischen Kind und Elternteil liegen. Damit Väter und Mütter nicht durch große Entfernungen daran gehindert werden die Bindung zu ihrem Kind zu verlieren, engagieren sich ehrenamtliche Gastgeber/-innen und bieten kostenfreie Übernachtungen am Wohnort des Kindes. Mehr Informationen über das Angebot sind hier zu finden. 

Familienfreundliche Unterstützung und Angebote (07.06.2021)

Lokale Bündnisse für Familie ist eine Initiative des Bundesfamilienministeriums, das sich auf lokaler Ebene für die Vernetzung verschiedener Akteure stark macht. Mit vielfältigen Angeboten strebt die Initiative einen Gesellschaftswandel an, der die Vereinbarkeit von Familie und Beruf befördert anstatt sie zu erschweren. Die Angebote reichen angefangen bei Unterstützung zu finanziellen Belangen und Familienleistungen, Hilfe in Krisensituationen bis hin zu Ferien-, Betreuungs- und Beschäftigungsangebote für Kinder. Angebote und Termine werden fortlaufend aktualisiert und sind auf der Webseite der Lokalen Bündnisse für Familie einzusehen. 

Was ist was? - Aufklärungsarbeit durch Gleichstellungsbeauftragten (31.05.2021)

Eine Kampagne der Stadt München widmet sich der Transparenz von Gleichstellungsaufgaben. Was möchten Gleichstellungsbeauftragte erreichen? Warum sind deren Anliegen wichtig? Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff Gender Mainstreaming? Um missverständliche Vorstellungen abzubauen, leisten Münchner Gleichstellungsbeauftragte Aufklärungsarbeit: In diesem Video wird die Notwendigkeit und Motivation von Gender Mainstreaming veranschaulicht. 

Homeoffice neu gedacht (31.05.2021)

Im Blog des Unternehmensnetzwerks ,,Erfolgsfaktor Familie'' wird anhand von Beispielen aus der Praxis über das Für und Wieder der Heimarbeit diskutiert. Während in manchen Berufen Arbeiten in Präsenz alternativlos ist, wird die Präsenzkultur in anderen Berufen hingegen in Frage gestellt. Wie zufrieden sind Angestellt mit ihrer derzeitigen Situation? Was unternehmen Führungskräfte, um das Arbeiten vor Ort und zu Hause zu gestalten? Mehr zum Thema ist hier zu erfahren.

Geschlechterverhältnis in der Wissenschaft (31.05.2021)

In einer Co-Autorenschaft von Wissenschaftlerinnen, die sich der Geschlechterforschung widmen, entstand das Buch Kooperation und Konkurrenz im Wissenschaftsbetrieb: Perspektiven aus der Genderforschung und -politik. Die Autorinnen teilen darin Einblicke in die Netzwerk- und Gleichstellungsarbeit an Hochschulen und das Geschlechterverhältnis in der Wissenschaft. Von der Gesellschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) empfohlen.

Perspektiven für mehr Geschlechtergerechtigkeit (31.05.2021)

Die Soziologie-Professorin Jutta Allmendinger diskutierte vergangenen Jahres gemeinsam mit weiteren ExpertInnen bei Talkshow Moderatorin Anne Will über die sozialen Folgen der Coronapandemie. ,,Die Frauen werden eine entsetzliche Retraditionalisierung weiter erfahren. Ich glaube nicht, dass man das so einfach wieder aufholen kann, und dass wir drei Jahrzehnte verlieren werden‘‘ so Allmendinger über den sich anbahnenden Rollback im Verhältnis der Geschlechter. In ihrem Buch Es geht nur gemeinsam! Wie wir endlich Geschlechtergerechtigkeit erreichen untermauert Allmendinger ihre These mit soziologischen Daten. Das Redaktionsteam von Deutschlandfunk sieht die Potentiale des Buches darin, die gesellschaftliche Wirklichkeit abzubilden sowie Perspektiven aufzuzeigen, die dazu verhelfen sollen, die sozialen Verhältnisse gerechter zu gestalten.

Die bukof formuliert 18 Positionen für eine geschlechtergerechte Hochschulpolitik (17.05.2021)

Die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof) richtet sich mit einem Positionspapier für eine geschlechtergerechte Hochschulpolitik an Akteure der deutschen Hochschullandschaft. Sowohl für Studierende als auch für Mitarbeitende in der Lehre, Technik und Verwaltung stellen die Forderungen der bukof einen Orientierungsrahmen dar: Die bukof eröffnet Perspektiven und legt Veränderungsbedarfe offen, welche bspw. die Studienbedingungen oder Personalorganisation an Hochschulen betreffen. Die Standpunkte in vollem Umfang sind auf der Webseite der bukof nachzulesen.

Kinderbetreuung – Welche Regelungen gelten in welchem Bundesland? (11.05.2021)

Bildungspolitik ist Sache der Länder. Das hat sich auch zu Zeiten der Corona-Pandemie nicht geändert. Es ist nicht verwunderlich, dass Eltern in diesem Regelkomplex den Überblick verlieren und sich fragen, welche Regeln denn nun im eigenen Bundesland gelten. Das Deutsche Studentenwerk aktualisiert regelmäßig die bundeslandspezifisch geltenden Regelungen. Hier sind die aktuellen (Not-) Betreuungsmöglichkeiten der einzelnen Länder nachzulesen.

Aktion ,,Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche‘‘ – Der Bund gewährt 2 Milliarden Euro (10.05.2021)

Zwei Milliarden Euro werden bundesweit für Bildungsmaßnahmen bereitgestellt. Pandemiebedingt entstanden in den letzten Wochen und Monaten nicht nur Bildungs- sondern auch Bindungslücken. Angesichts von Lernrückständen und vermindertem Raum für Persönlichkeitsentwicklung ist eine unbeschwerte Rückkehr in einen Normalzustand wie vor Pandemiezeiten undenkbar. Daher wird die eine Hälfte der bereitgestellten Summe in frühkindliche Bildung, Ferienfreizeit und zusätzliche Sozialarbeit investiert. Die andere Hälfte fließt in Fördermaßnahmen, um Lernrückstände in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen abzubauen. Weitere Informationen zum Aktionsprogramm sind auf der Webseite des BMFSFJ zu finden.     

Online-Tagung ,,MeToo in Science‘‘ – Juristische und präventive Maßnahmen gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen (10.05.2021)

Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt ist auch an deutschen Hochschulen präsent. Bislang existieren juristische Richtlinien für den Umgang mit diesem Gewaltphänomen im Hochschulalltag. Allerdings scheint es trotz konkreter Vorfälle unklar, ob und in welchem Umfang Präventionsmaßnahmen zur Umsetzung kommen und ob sie geeignet sind, ihr intendiertes Ziel zu erreichen. Diese Problematik steht im Mittelpunkt der zweitägigen Online-Tagung ,,MeToo in Science‘‘, einer Kooperationsveranstaltung der Ruhr-Universität Bochum und Universität Paderborn. Auf der Agenda stehen juristische Rahmenbedingungen sowie Präventionsmaßnahmen, um sexualisierter Diskriminierung und Gewalt vorzubeugen und zu begegnen. Teil eins der Tagung findet am 17.06.2021 statt, Tagungsteil Nummer zwei folgt am 01.07.2021 online via Zoom jeweils von 16:00 bis 19:30 Uhr. Interessierte Hochschulleitungen, Gleichstellungsbeauftragte und WissenschaftlerInnen können sich hier bis zum 07.06.2021 anmelden. Weitere Informationen sind auf der Homepage der Ruhr-Universität Bochum zu finden.

Machtmissbrauch in der Wissenschaft – Die Perspektive von DoktorandInnen (10.05.2021)

Das N2 - Netzwerk von Promovierendennetzwerken führt regelmäßig Umfragen unter mehr als 16.000 Promovierenden in ganz Deutschland durch, um die Belange der Promovierenden gegenüber von Forschungsorganisationen und der Öffentlichkeit zu vertreten. Eine der jüngsten Umfragen befasst sich mit dem Phänomen des Machtmissbrauchs in der Wissenschaft. Die Umfrageergebnisse sprechen für dringenden Handlungsbedarf, denn es herrscht ein hoher Grad an Unzufriedenheit unter den DoktorandInnen. Die Befragten geben an, die starke Abhängigkeit zu einer ihnen hierarchisch übergeordneten Person als problematisch wahrzunehmen. Mobbing durch Betreuer und Vorgesetzte ist einer von vielen Gründen, weshalb Promovierende über einen Ausstieg aus der Wissenschaft nachdenken. Mehr Informationen zur Umfrage und den erzielten Ergebnissen sind hier nachzulesen.

EQUAL tools – Ein Maßnahmenkatalog für mehr Chancengleichheit an Hochschulen (10.05.2021)

Trotz des bereits jahrelang andauernden Einsatzes der Gleichstellungsbüros von Hochschulen, ist in der Praxis noch immer Verbesserungspotential auszumachen. Zur Unterstützung und Inspiration für diese Arbeit hat die ETH Zürich ,,EQUAL tools‘‘ erarbeitet - ein Katalog, der neben Maßnahmen für mehr Chancengleichheit Good Practice Beispiele aus verschiedenen (technischen) Hochschulen beinhaltet. Außerdem werden die vorgeschlagenen Maßnahmen durch Einschätzungen von Zeit- und Kostenaufwand sowie Erfolgsfaktoren ergänzt. Weitere Informationen sind auf der Webseite der ETH Zürich zu finden.

Corona KiTa-Rat: Die Bedeutung von Kinderbetreuung in Zeiten der Pandemie (03.05.2021)

Die Corona-KiTa-Studie untersucht aus medizinischer und sozialwissenschaftlicher Sicht, was die Pandemie für Kitas, Kinder und Eltern bedeutet. In regelmäßigen Zeitabständen werden Ergebnisse veröffentlicht, z.B. zu durchgeführten Hygienemaßnahmen in Betreuungseinrichtungen, Impfprioritäten für pädagogisches Personal sowie zur Rolle von Kindern bei der Verbreitung des Virus. Die Studie dient der Orientierung von politischen Entscheidungsträgern sowie zur Legitimation der Beschlüsse der Familienpolitik. Öffnungsstrategien zu diskutieren und eben solche durchzuführen ist noch immer stark vom aktuellen Infektionsgeschehen abhängig. Der Arbeits- und Gesundheitsschutz des pädagogischen Personals hat dabei höchste Priorität. Die Ergebnisse der 10. Ratssitzung (Stand: 30.03.2021) hält Bundesfamilienministerin Franziska Giffey in einem Video-Statement fest.

Gleichstellung und Hochschule in der Pandemie (laufend aktuell)

Die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof) stellt auf ihrer Homepage aktuelle Informationen zu Gleichstellung, Wissenschaft und Hochschule während der Corona-Pandemie bereit. 

Sozial- und familienpolitische Änderungen 2021 (Stand 08.04.2021)

Das Deutsche Studentenwerk stellt eine aktuelle Übersicht bereit, die alle sozial- und familienpolitischen Veränderungen 2021 festhält. Leitsungsberechtigte Familien finden hierin Antworten auf ihre Fragen zur Erhöhung des Kindergeldes sowie des Kinderfreibetrags, über die Anpassung der Düsseldorfer Tabelle bis hin zu finanziellen Entlastungen für Alleinerziehende und der Erhöhung des Wohngeldes. Die Übersicht hält zudem weiterführende Informationen sowie Verweise auf offizielle Auskunftswebseiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bereit.

Sozialpädagogischer Blog rund um Corona (laufend aktuell)

Der Blog entstand aus einer Initiative des Vorstandes der Kommission Sozialpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft e.V.. Die Blogbeiträge thematisieren vielfältige soziale Fragen, die durch die Corona-Pandemie besonders im Hinblick auf Erziehung, Betreuung, Pflege usw. aufgetreten sind.

Reformen von Familienleistungen (23.02.2021)

Zum 1. September 2021 tritt eine Änderung des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes in Kraft. Die Reform kommt frischgebackenen Eltern zugute, die im ersten und zweiten Jahr nach der Geburt ihres Kindes partnerschaftlich geteilt in Teilzeit arbeiten möchten. Auch Eltern von zu früh geborenen Kindern erhalten fortan die Unterstützung, die sie für die Pflege und Belange eines Frühchens brauchen. Wie die finanziellen Unterstützungsmodelle aussehen werden, fasst Bundesfamilienministerin Franziska Giffey in einer Videobotschaft zusammen. Weiterführende Informationen sind außerdem auf dem Familienportal des Bundes zu finden.  

Erleben Familien einen ,,Backlash‘‘? (23.02.2021)

Aus gleichstellungspolitischer Sicht erwächst die Befürchtung, dass sich aktuell eine Retraditionalisierung des Familienbildes vollzieht, denn es sind vordergründig Mütter, die sich aus dem Beruf zurückziehen, um ihre Kinder zu Hause zu betreuen. Was ist an dieser Aussage dran? Um der Sache auf den Grund zu gehen, betrachten Johanna Possinger von der Hochschule Ludwigsburg und Dörthe Gatermann vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. Berlin vorliegende Studien zum Thema. Ihre Ergebnisse sind hier nachzulesen.

Schulöffnungen – Kritik der GEW (16.02.2021)

Unter welchen Voraussetzungen sind flächendeckende Schulöffnungen wieder möglich? Ist es sinnvoll Öffnungsbeschlüsse an Inzidenzzahlen zu koppeln? Warum ist eine bundeseinheitliche Regelung für Schulen wichtig? Die GEW kritisiert die Vorhaben der Politik in puncto Schulöffnungen. Marlis Tepe, Vorsitzende der GEW, äußert, Entscheidungen würden zu überstürzt be-schlossen, die Umsetzung sei daher zum Scheitern verurteilt. Die Forderungen der GEW sind hier nachzulesen.

Entlastung von Eltern mit zu betreuenden Kindern (16.02.2021)

Ein Gesetzesbeschluss sorgt rückwirkend ab dem 5. Januar 2021 für soziale und finanzielle Entlastung von Eltern, die ihr Kind nicht in gewohnte Betreuung unterbringen können. Im Jahr 2021 stehen jedem Elternteil doppelt so viele Kinderkrankentage pro Kind zu als es die bis dato gel-tenden Bestimmungen vorgesehen haben. Außerdem können Eltern eine Entschädigung verlan-gen, wenn sie aufgrund von verhinderter Betreuung ihres Kindes einen Verdienstausfall hinnehmen müssen. Der Entschädigungsanspruch besteht nach dem Infektionsschutzgesetz befristet bis zum 31. März 2021. Die konkreten Bestimmungen und Voraussetzungen für einen Anspruch sind auf der Homepage des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nachzulesen.

Vereinbarkeit zu Zeiten der Corona-Krise (03.02.2021)

Zusehends mehr Unternehmen erachten Möglichkeiten der Kinderbetreuung als bedeutenden Faktor, der zur betriebseigenen Produktivität beiträgt. Im Zuge der Auswirkungen der Corona-Krise reagieren Unternehmen mit neuen flexiblen Angeboten. Eine Studie des Unternehmensprogramms ,,Erfolgsfaktor Familie‘‘ berichtet über aktuelle Entwicklungen in puncto Vereinbarkeit. Hier geht's zur Studie des BMFSFJ.

Stress und psychische Belastung am Arbeitsplatz (03.02.2021)

Der Stressreport 2019 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zeigt, die Anforderungen der Arbeitswelt korrelieren mit dem Auftreten psychischer Belastungsfaktoren. Trotz leichter Rückgänge, ist die Arbeitsintensität nach wie vor auf einem hohen Niveau angesiedelt. Zugleich empfinden zunehmend mehr Berufstätige die an sie herangetragenen Anforderungen als belastend. Hier kann der aktuelle Stressreport eingesehen werden.

Gesundheitliche Lage der Frauen in Deutschland (03.02.2021)

Das Robert Koch-Institut (RKI) informiert zum Gesundheitszustand, -verhalten und zur -versorgung von Frauen in Deutschland. Dabei rücken verschiedene Gruppen in den Fokus, wie z.B. Frauen zwischen Erwerbs- und Familienarbeit oder alleinerziehende Frauen. Hier kann der  Untersuchungsbericht des RKI abgerufen werden.

Kinder, Haushalt, Pflege - wer kümmert sich? (27.01.2021)

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat ein Dossier zum Thema "Kinder, Haushalt, Pflege - wer kümmert sich?" veröffentlicht. Frauen und Männer stehen gleichermaßen vor der Herausforderung, beruflichen Verpflichtungen und Sorgeaufgaben nachzukommen. Die Gleichstellungspolitik möchte Rahmenbedingungen schaffen, mit denen sich Frauen und Männer die Erwerbs- und Sorgearbeit partnerschaftlicher aufteilen können. Das Dossier betrachtet den Gender Care Gap, seine Ursachen und mögliche Lösungen. Auch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung geht im Rahmen einer Befragung dieser Frage auf den Grund: Sind Frauen die Verliererinnen der Covid-19 Pandemie? Im IBA-Forum können die Ergebnisse der Befragung eingesehen werden.

Wohlbefinden von Familien in Zeiten von Corona (31.07.2020)

Das DIW Berlin (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) hat einen Bericht zum Wohlbefinden von Familien in Zeiten von Corona veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass Eltern mit jungen Kindern am stärksten beeinträchtigt sein sollen. Verschiedene Befragungsdaten, die vor und während der Corona-Pandemie erhoben wurden, zeigen: Die Zufriedenheit mit dem Leben im Allgemeinen und auch die mit dem Familienleben sowie der Kinderbetreuung ist deutlich geringer. 

Entlastung für Alleinerziehende (31.07.2020)

Um der besonderen Situation von Alleinerziehenden in der Corona-Zeit Rechnung zu tragen, wurde der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende (geregelt im § 24 b des Einkommenssteuergesetzes), von 1908 Euro auf 4008 Euro für die Jahre 2020 und 2021 angehoben. Mehr Infos können Sie hier External Link nachlesen.

Dokumentation "Lebenslage: Alleinerziehend! Welche Unterstützung braucht die Ein-Eltern-Familie?" (03.07.2020)

Auf der Website des Familienrats wurde eine Dokumentation veröffentlicht, welche die Lebenswirklichkeiten Alleinerziehender aufzeigt. Bei den familienpolitischen Gesprächen am 26.06.2020 in Stuttgart wurden diese thematisiert. Die Inhalte sind hier External Link für Sie zugänglich. 

Kinderbonus beschlossen (12.06.2020)

Um Familien in der Corona-Krise auch finanziell zu unterstützen und einen Impuls zur Wiederbelebung der Konjunktur zu setzen, wurde der Kinderbonus als Teil des Corona-Konjunkturpakets beschlossen. Damit werden Familien für jedes im Jahr 2020 kindergeldberechtigte Kind 300 € in Raten von jeweils 150 € zur Verfügung gestellt. Insbesondere Familien mit geringem und mittlerem Einkommen kommt dieser Kinderbonus zugute. Mehr Infos zum Kinderbonus finden Sie hier. External Link

Verlängerte Lohnfortzahlung für Eltern beschlossen (05.06.2020)

Um Eltern während der Corona-Pandemie noch mehr zu unterstützen und finanzielle Sicherheit zu bieten, sollen sie künftig eine Entschädigung für Lohnausfälle bis zu 20 Wochen erhalten. Die Regelung gilt für Eltern, die Kinder im Alter bis zwölf Jahre betreuen müssen und deshalb nicht arbeiten können. Hier finden Sie weitere Informationen.

Neue Studie "Eltern während der Corona-Krise" (05.06.2020)

Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung hat eine neue Studie mit dem Titel "Eltern in der Corona-Krise: Zur Improvisation gezwungen" veröffentlicht. Fokussiert wurden dabei Themen wie Kita-und Schulschließungen, Homeoffice, Zeitverwendung u.v.m. Zur Studie gelangen Sie hier External Link

Studie zu Auswirkungen der Pandemie auf Familien (15.05.2020)

In der bundesweiten „KiCO“-Studie wurden mehr als 25.000 Eltern zu ihrem aktuellen Wohlbefinden und Familienalltag während der Corona-Pandemie befragt. Die Erfahrungen und Perspektiven werden in der Studie beleuchtet. Zu den Ergebnissen der Studie gelangen Sie hier External Link.

Corona - Familien am Limit (08.05.2020)

Die Konrad Adenauer Stiftung hat Recherchen zu Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Familien durchgeführt. Der nachfolgende Artikel greift sowohl Gründe wie Mehrfachbelastung und fehlende Kontakte als auch mögliche Konsequenzen auf. 

Studie zu Geschlechtergerechtigkeit und Corona (23.04.2020)

Was die Corona-Pandemie für Eltern und deren Zeiteinteilung mit Blick auf Kinderbetreuung, Erwerbsarbeit und Hausarbeit bedeutet, wurde in einer Studie des Des deutschen Institut für Wirtschaftsfoschung (DIW) ermittelt. Die Auswertung und Bewertung der Studie finden Sie hier External Link.

Teilnehmer/innen für Studie zur Verbesserung des beruflichen Wiedereinstiegs gesucht 

Die ESB Business School der Hochschule Reutlingen führt derzeit eine Studie zu den Themen "Wiedereinstieg nach dem Baby" und "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" durch. Die gewonnenen Ergebnisse sollen dazu genutzt werden, hilfreiche Angebote für Eltern in dieser Situation zu schaffen. Konkret soll ein Pilot-Mentoring-Programm entwickelt werden, das Eltern untereinander sowie Expert/innen und Mentor/innen vernetzt. An der Studie teilnehmen dürfen alle Eltern, unabhängig davon, wie lange der Wiedereinstieg schon zurückliegt. Hier geht's zur Studie.  External Link