Aktuelles

Was kann Familienpolitik leisten? (14.06.2021)

Welchen Stellenwert die Familienpolitik in Deutschland einnimmt, darüber gehen die Meinungen im Bundestag weit auseinander. Einem Bericht der Tagesschau zufolge sieht Ivonne Magwas, Unionspolitikerin und Vorsitzende der CDU-Frauengruppe, in der Coronakrise die Möglichkeit, die langjährige Debatte über Vereinbarkeit von Familie und Beruf neu zu diskutieren und langfristige Lösungen auf den Weg zu bringen. SPD und Grüne kritisieren das CDU geführte Familienministerium, die Probleme von Familien nicht ausreichend wahrzunehmen. Die Linke habe Ideen und Konzepte, für die kein Raum zur gemeinsamen Diskussion bleibe. Die AfD sieht keinen Handlungsbedarf, da davon auszugehen sei, die Gesellschaft reguliere die Vereinbarkeit von selbst. Gegenüber Deutschlandfunk spricht die Publizisten Elisabeth Niejahr von einer Unterversorgung der Familienpolitik. Sowohl der Bericht der Tagesschau als auch derjenige von Deutschlandfunk eröffnen Aussichten, wie sich die Sicht auf familienpolitische Belange nach der nächsten Bundestagswahl ändern könnte.

Vereinbarkeit leben – Welche Bedürfnisse stellen Familien an die Politik? (10.06.2021)

Das Format des Zukunftssymposiums setzt sich in einer Diskussionsrunde fort. Anlässlich der anstehenden Bundestagswahl lädt das Väternetzwerk dazu ein, Bedarfe an die Politik zu formulieren, um Partnerschaftlichkeit und Vereinbarkeit in der modernen Gesellschaft zu fördern.

  • Wann? 17. Juni von 09.00 bis 10.00 Uhr
  • Wo? Online via Zoom  

Mehr Informationen zur Veranstaltung sind im aktuellen Newsletter des Väternetzwerk zu finden. Hier geht es zum Anmeldeformular.

Strukturwandel in der Arbeitswelt (10.06.2021)

Im April tagte das Zukunftssymposium, um darüber zu debattieren, welche Veränderungsbedarfe sich Familien angesichts der Herausforderungen der Arbeitswelt wünschen. Das Väternetzwerk hat die Ergebnisse der Diskussion zusammengefasst und spricht außerdem Handlungsempfehlungen für Unternehmen aus. Rund 1200 Teilnehmer/-innen nahmen über 8 Monate hinweg regelmäßig an Onlineumfragen teil, um ihr Stimmungsbild hinsichtlich folgender Lebensbereiche abzugeben: Wie entwickelt sich die Kindesbindung und Partnerschaft? Welche Vor- und Nachteile bringt das Arbeiten im Homeoffice mit sich? Wie sieht die Perspektive der Arbeitgeber hinlänglich dieser Fragen aus? Hier sind die Ergebnisse des Symposiums und der Umfragen einzusehen. 

Vater, Mutter, Kind? Familie im Wandel (07.06.2021)

Was macht Familie aus? Mit welchen Schwierigkeiten ist sie heute konfrontiert? Und wie sehr sind wir durch unsere Familiengeschichten geprägt? Über diese Fragen hat Planet Wissen (SWR) unter anderem mit dem Historiker Rolf-Ulrich Kunze vom KIT gesprochen. Der Beitrag in voller Länge ist in der Mediathek von Planet Wissen zu finden.

Elternschaft soll arbeitsrechtlich geschützt werden (07.06.2021)

Bislang werden erwerbstätige Eltern in, während und vor ihrer Elternzeit nicht durch das Allgemeine Gleichberechtigungsgesetz (AGG) geschützt wie es Arbeitnehmerverteter/-innen und Rechtsexperten/-innen fordern. Die Initiative #proparents startete am 31. März 2021 eine Petition zur Stärkung des AGG zugunsten von Müttern und Vätern. Ziel der Initiative, an der außerdem die beiden Zeitschriftem Brigitte und Eltern mitwirken, ist es das Diskriminierungsmerkmal ,,Elternschaft‘‘ in den § 1 des AGG aufzunehmen. Dadurch wären bspw. der Kündigungsschutz, der Erhalt eines gleichwertigen Arbeitsplatzes sowie Gehalts gewährleistet. Mehr Informationen zur Kampagne sind hier zu finden. Hier kann die Petition unterstützt werden.

Übernachtungsmöglichkeiten für in Trennung lebende Eltern (07.06.2021)

Mein Papa kommt/Meine Mama kommt ist ein bundesweites Besuchsprogramm, das das Zusammensein von Eltern und Kindern mit zwei Elternhäusern fördert. Nach einer Trennung können hunderte Kilometer zwischen Kind und Elternteil liegen. Damit Väter und Mütter nicht durch große Entfernungen daran gehindert werden die Bindung zu ihrem Kind zu verlieren, engagieren sich ehrenamtliche Gastgeber/-innen und bieten kostenfreie Übernachtungen am Wohnort des Kindes. Mehr Informationen über das Angebot sind hier zu finden. 

Familienfreundliche Unterstützung und Angebote (07.06.2021)

Lokale Bündnisse für Familie ist eine Initiative des Bundesfamilienministeriums, das sich auf lokaler Ebene für die Vernetzung verschiedener Akteure stark macht. Mit vielfältigen Angeboten strebt die Initiative einen Gesellschaftswandel an, der die Vereinbarkeit von Familie und Beruf befördert anstatt sie zu erschweren. Die Angebote reichen angefangen bei Unterstützung zu finanziellen Belangen und Familienleistungen, Hilfe in Krisensituationen bis hin zu Ferien-, Betreuungs- und Beschäftigungsangebote für Kinder. Angebote und Termine werden fortlaufend aktualisiert und sind auf der Webseite der Lokalen Bündnisse für Familie einzusehen. 

Was ist was? - Aufklärungsarbeit durch Gleichstellungsbeauftragten (31.05.2021)

Eine Kampagne der Stadt München widmet sich der Transparenz von Gleichstellungsaufgaben. Was möchten Gleichstellungsbeauftragte erreichen? Warum sind deren Anliegen wichtig? Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff Gender Mainstreaming? Um missverständliche Vorstellungen abzubauen, leisten Münchner Gleichstellungsbeauftragte Aufklärungsarbeit: In diesem Video wird die Notwendigkeit und Motivation von Gender Mainstreaming veranschaulicht. 

Homeoffice neu gedacht (31.05.2021)

Im Blog des Unternehmensnetzwerks ,,Erfolgsfaktor Familie'' wird anhand von Beispielen aus der Praxis über das Für und Wieder der Heimarbeit diskutiert. Während in manchen Berufen Arbeiten in Präsenz alternativlos ist, wird die Präsenzkultur in anderen Berufen hingegen in Frage gestellt. Wie zufrieden sind Angestellt mit ihrer derzeitigen Situation? Was unternehmen Führungskräfte, um das Arbeiten vor Ort und zu Hause zu gestalten? Mehr zum Thema ist hier zu erfahren.

Geschlechterverhältnis in der Wissenschaft (31.05.2021)

In einer Co-Autorenschaft von Wissenschaftlerinnen, die sich der Geschlechterforschung widmen, entstand das Buch Kooperation und Konkurrenz im Wissenschaftsbetrieb: Perspektiven aus der Genderforschung und -politik. Die Autorinnen teilen darin Einblicke in die Netzwerk- und Gleichstellungsarbeit an Hochschulen und das Geschlechterverhältnis in der Wissenschaft. Von der Gesellschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) empfohlen.

Perspektiven für mehr Geschlechtergerechtigkeit (31.05.2021)

Die Soziologie-Professorin Jutta Allmendinger diskutierte vergangenen Jahres gemeinsam mit weiteren ExpertInnen bei Talkshow Moderatorin Anne Will über die sozialen Folgen der Coronapandemie. ,,Die Frauen werden eine entsetzliche Retraditionalisierung weiter erfahren. Ich glaube nicht, dass man das so einfach wieder aufholen kann, und dass wir drei Jahrzehnte verlieren werden‘‘ so Allmendinger über den sich anbahnenden Rollback im Verhältnis der Geschlechter. In ihrem Buch Es geht nur gemeinsam! Wie wir endlich Geschlechtergerechtigkeit erreichen untermauert Allmendinger ihre These mit soziologischen Daten. Das Redaktionsteam von Deutschlandfunk sieht die Potentiale des Buches darin, die gesellschaftliche Wirklichkeit abzubilden sowie Perspektiven aufzuzeigen, die dazu verhelfen sollen, die sozialen Verhältnisse gerechter zu gestalten.

Die bukof formuliert 18 Positionen für eine geschlechtergerechte Hochschulpolitik (17.05.2021)

Die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof) richtet sich mit einem Positionspapier für eine geschlechtergerechte Hochschulpolitik an Akteure der deutschen Hochschullandschaft. Sowohl für Studierende als auch für Mitarbeitende in der Lehre, Technik und Verwaltung stellen die Forderungen der bukof einen Orientierungsrahmen dar: Die bukof eröffnet Perspektiven und legt Veränderungsbedarfe offen, welche bspw. die Studienbedingungen oder Personalorganisation an Hochschulen betreffen. Die Standpunkte in vollem Umfang sind auf der Webseite der bukof nachzulesen.

Kinderbetreuung – Welche Regelungen gelten in welchem Bundesland? (11.05.2021)

Bildungspolitik ist Sache der Länder. Das hat sich auch zu Zeiten der Corona-Pandemie nicht geändert. Es ist nicht verwunderlich, dass Eltern in diesem Regelkomplex den Überblick verlieren und sich fragen, welche Regeln denn nun im eigenen Bundesland gelten. Das Deutsche Studentenwerk aktualisiert regelmäßig die bundeslandspezifisch geltenden Regelungen. Hier sind die aktuellen (Not-) Betreuungsmöglichkeiten der einzelnen Länder nachzulesen.

Aktion ,,Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche‘‘ – Der Bund gewährt 2 Milliarden Euro (10.05.2021)

Zwei Milliarden Euro werden bundesweit für Bildungsmaßnahmen bereitgestellt. Pandemiebedingt entstanden in den letzten Wochen und Monaten nicht nur Bildungs- sondern auch Bindungslücken. Angesichts von Lernrückständen und vermindertem Raum für Persönlichkeitsentwicklung ist eine unbeschwerte Rückkehr in einen Normalzustand wie vor Pandemiezeiten undenkbar. Daher wird die eine Hälfte der bereitgestellten Summe in frühkindliche Bildung, Ferienfreizeit und zusätzliche Sozialarbeit investiert. Die andere Hälfte fließt in Fördermaßnahmen, um Lernrückstände in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen abzubauen. Weitere Informationen zum Aktionsprogramm sind auf der Webseite des BMFSFJ zu finden.     

Online-Tagung ,,MeToo in Science‘‘ – Juristische und präventive Maßnahmen gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen (10.05.2021)

Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt ist auch an deutschen Hochschulen präsent. Bislang existieren juristische Richtlinien für den Umgang mit diesem Gewaltphänomen im Hochschulalltag. Allerdings scheint es trotz konkreter Vorfälle unklar, ob und in welchem Umfang Präventionsmaßnahmen zur Umsetzung kommen und ob sie geeignet sind, ihr intendiertes Ziel zu erreichen. Diese Problematik steht im Mittelpunkt der zweitägigen Online-Tagung ,,MeToo in Science‘‘, einer Kooperationsveranstaltung der Ruhr-Universität Bochum und Universität Paderborn. Auf der Agenda stehen juristische Rahmenbedingungen sowie Präventionsmaßnahmen, um sexualisierter Diskriminierung und Gewalt vorzubeugen und zu begegnen. Teil eins der Tagung findet am 17.06.2021 statt, Tagungsteil Nummer zwei folgt am 01.07.2021 online via Zoom jeweils von 16:00 bis 19:30 Uhr. Interessierte Hochschulleitungen, Gleichstellungsbeauftragte und WissenschaftlerInnen können sich hier bis zum 07.06.2021 anmelden. Weitere Informationen sind auf der Homepage der Ruhr-Universität Bochum zu finden.

Machtmissbrauch in der Wissenschaft – Die Perspektive von DoktorandInnen (10.05.2021)

Das N2 - Netzwerk von Promovierendennetzwerken führt regelmäßig Umfragen unter mehr als 16.000 Promovierenden in ganz Deutschland durch, um die Belange der Promovierenden gegenüber von Forschungsorganisationen und der Öffentlichkeit zu vertreten. Eine der jüngsten Umfragen befasst sich mit dem Phänomen des Machtmissbrauchs in der Wissenschaft. Die Umfrageergebnisse sprechen für dringenden Handlungsbedarf, denn es herrscht ein hoher Grad an Unzufriedenheit unter den DoktorandInnen. Die Befragten geben an, die starke Abhängigkeit zu einer ihnen hierarchisch übergeordneten Person als problematisch wahrzunehmen. Mobbing durch Betreuer und Vorgesetzte ist einer von vielen Gründen, weshalb Promovierende über einen Ausstieg aus der Wissenschaft nachdenken. Mehr Informationen zur Umfrage und den erzielten Ergebnissen sind hier nachzulesen.

EQUAL tools – Ein Maßnahmenkatalog für mehr Chancengleichheit an Hochschulen (10.05.2021)

Trotz des bereits jahrelang andauernden Einsatzes der Gleichstellungsbüros von Hochschulen, ist in der Praxis noch immer Verbesserungspotential auszumachen. Zur Unterstützung und Inspiration für diese Arbeit hat die ETH Zürich ,,EQUAL tools‘‘ erarbeitet - ein Katalog, der neben Maßnahmen für mehr Chancengleichheit Good Practice Beispiele aus verschiedenen (technischen) Hochschulen beinhaltet. Außerdem werden die vorgeschlagenen Maßnahmen durch Einschätzungen von Zeit- und Kostenaufwand sowie Erfolgsfaktoren ergänzt. Weitere Informationen sind auf der Webseite der ETH Zürich zu finden.

Corona KiTa-Rat: Die Bedeutung von Kinderbetreuung in Zeiten der Pandemie (03.05.2021)

Die Corona-KiTa-Studie untersucht aus medizinischer und sozialwissenschaftlicher Sicht, was die Pandemie für Kitas, Kinder und Eltern bedeutet. In regelmäßigen Zeitabständen werden Ergebnisse veröffentlicht, z.B. zu durchgeführten Hygienemaßnahmen in Betreuungseinrichtungen, Impfprioritäten für pädagogisches Personal sowie zur Rolle von Kindern bei der Verbreitung des Virus. Die Studie dient der Orientierung von politischen Entscheidungsträgern sowie zur Legitimation der Beschlüsse der Familienpolitik. Öffnungsstrategien zu diskutieren und eben solche durchzuführen ist noch immer stark vom aktuellen Infektionsgeschehen abhängig. Der Arbeits- und Gesundheitsschutz des pädagogischen Personals hat dabei höchste Priorität. Die Ergebnisse der 10. Ratssitzung (Stand: 30.03.2021) hält Bundesfamilienministerin Franziska Giffey in einem Video-Statement fest.

Gleichstellung und Hochschule in der Pandemie (laufend aktuell)

Die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof) stellt auf ihrer Homepage aktuelle Informationen zu Gleichstellung, Wissenschaft und Hochschule während der Corona-Pandemie bereit. 

Sozial- und familienpolitische Änderungen 2021 (Stand 08.04.2021)

Das Deutsche Studentenwerk stellt eine aktuelle Übersicht bereit, die alle sozial- und familienpolitischen Veränderungen 2021 festhält. Leitsungsberechtigte Familien finden hierin Antworten auf ihre Fragen zur Erhöhung des Kindergeldes sowie des Kinderfreibetrags, über die Anpassung der Düsseldorfer Tabelle bis hin zu finanziellen Entlastungen für Alleinerziehende und der Erhöhung des Wohngeldes. Die Übersicht hält zudem weiterführende Informationen sowie Verweise auf offizielle Auskunftswebseiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bereit.

Sozialpädagogischer Blog rund um Corona (laufend aktuell)

Der Blog entstand aus einer Initiative des Vorstandes der Kommission Sozialpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft e.V.. Die Blogbeiträge thematisieren vielfältige soziale Fragen, die durch die Corona-Pandemie besonders im Hinblick auf Erziehung, Betreuung, Pflege usw. aufgetreten sind.

Reformen von Familienleistungen (23.02.2021)

Zum 1. September 2021 tritt eine Änderung des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes in Kraft. Die Reform kommt frischgebackenen Eltern zugute, die im ersten und zweiten Jahr nach der Geburt ihres Kindes partnerschaftlich geteilt in Teilzeit arbeiten möchten. Auch Eltern von zu früh geborenen Kindern erhalten fortan die Unterstützung, die sie für die Pflege und Belange eines Frühchens brauchen. Wie die finanziellen Unterstützungsmodelle aussehen werden, fasst Bundesfamilienministerin Franziska Giffey in einer Videobotschaft zusammen. Weiterführende Informationen sind außerdem auf dem Familienportal des Bundes zu finden.  

Erleben Familien einen ,,Backlash‘‘? (23.02.2021)

Aus gleichstellungspolitischer Sicht erwächst die Befürchtung, dass sich aktuell eine Retraditionalisierung des Familienbildes vollzieht, denn es sind vordergründig Mütter, die sich aus dem Beruf zurückziehen, um ihre Kinder zu Hause zu betreuen. Was ist an dieser Aussage dran? Um der Sache auf den Grund zu gehen, betrachten Johanna Possinger von der Hochschule Ludwigsburg und Dörthe Gatermann vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. Berlin vorliegende Studien zum Thema. Ihre Ergebnisse sind hier nachzulesen.

Schulöffnungen – Kritik der GEW (16.02.2021)

Unter welchen Voraussetzungen sind flächendeckende Schulöffnungen wieder möglich? Ist es sinnvoll Öffnungsbeschlüsse an Inzidenzzahlen zu koppeln? Warum ist eine bundeseinheitliche Regelung für Schulen wichtig? Die GEW kritisiert die Vorhaben der Politik in puncto Schulöffnungen. Marlis Tepe, Vorsitzende der GEW, äußert, Entscheidungen würden zu überstürzt be-schlossen, die Umsetzung sei daher zum Scheitern verurteilt. Die Forderungen der GEW sind hier nachzulesen.

Entlastung von Eltern mit zu betreuenden Kindern (16.02.2021)

Ein Gesetzesbeschluss sorgt rückwirkend ab dem 5. Januar 2021 für soziale und finanzielle Entlastung von Eltern, die ihr Kind nicht in gewohnte Betreuung unterbringen können. Im Jahr 2021 stehen jedem Elternteil doppelt so viele Kinderkrankentage pro Kind zu als es die bis dato gel-tenden Bestimmungen vorgesehen haben. Außerdem können Eltern eine Entschädigung verlan-gen, wenn sie aufgrund von verhinderter Betreuung ihres Kindes einen Verdienstausfall hinnehmen müssen. Der Entschädigungsanspruch besteht nach dem Infektionsschutzgesetz befristet bis zum 31. März 2021. Die konkreten Bestimmungen und Voraussetzungen für einen Anspruch sind auf der Homepage des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nachzulesen.

Vereinbarkeit zu Zeiten der Corona-Krise (03.02.2021)

Zusehends mehr Unternehmen erachten Möglichkeiten der Kinderbetreuung als bedeutenden Faktor, der zur betriebseigenen Produktivität beiträgt. Im Zuge der Auswirkungen der Corona-Krise reagieren Unternehmen mit neuen flexiblen Angeboten. Eine Studie des Unternehmensprogramms ,,Erfolgsfaktor Familie‘‘ berichtet über aktuelle Entwicklungen in puncto Vereinbarkeit. Hier geht's zur Studie des BMFSFJ.

Stress und psychische Belastung am Arbeitsplatz (03.02.2021)

Der Stressreport 2019 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zeigt, die Anforderungen der Arbeitswelt korrelieren mit dem Auftreten psychischer Belastungsfaktoren. Trotz leichter Rückgänge, ist die Arbeitsintensität nach wie vor auf einem hohen Niveau angesiedelt. Zugleich empfinden zunehmend mehr Berufstätige die an sie herangetragenen Anforderungen als belastend. Hier kann der aktuelle Stressreport eingesehen werden.

Gesundheitliche Lage der Frauen in Deutschland (03.02.2021)

Das Robert Koch-Institut (RKI) informiert zum Gesundheitszustand, -verhalten und zur -versorgung von Frauen in Deutschland. Dabei rücken verschiedene Gruppen in den Fokus, wie z.B. Frauen zwischen Erwerbs- und Familienarbeit oder alleinerziehende Frauen. Hier kann der  Untersuchungsbericht des RKI abgerufen werden.

Kinder, Haushalt, Pflege - wer kümmert sich? (27.01.2021)

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat ein Dossier zum Thema "Kinder, Haushalt, Pflege - wer kümmert sich?" veröffentlicht. Frauen und Männer stehen gleichermaßen vor der Herausforderung, beruflichen Verpflichtungen und Sorgeaufgaben nachzukommen. Die Gleichstellungspolitik möchte Rahmenbedingungen schaffen, mit denen sich Frauen und Männer die Erwerbs- und Sorgearbeit partnerschaftlicher aufteilen können. Das Dossier betrachtet den Gender Care Gap, seine Ursachen und mögliche Lösungen. Auch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung geht im Rahmen einer Befragung dieser Frage auf den Grund: Sind Frauen die Verliererinnen der Covid-19 Pandemie? Im IBA-Forum können die Ergebnisse der Befragung eingesehen werden.

Wohlbefinden von Familien in Zeiten von Corona (31.07.2020)

Das DIW Berlin (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) hat einen Bericht zum Wohlbefinden von Familien in Zeiten von Corona veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass Eltern mit jungen Kindern am stärksten beeinträchtigt sein sollen. Verschiedene Befragungsdaten, die vor und während der Corona-Pandemie erhoben wurden, zeigen: Die Zufriedenheit mit dem Leben im Allgemeinen und auch die mit dem Familienleben sowie der Kinderbetreuung ist deutlich geringer. 

Entlastung für Alleinerziehende (31.07.2020)

Um der besonderen Situation von Alleinerziehenden in der Corona-Zeit Rechnung zu tragen, wurde der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende (geregelt im § 24 b des Einkommenssteuergesetzes), von 1908 Euro auf 4008 Euro für die Jahre 2020 und 2021 angehoben. Mehr Infos können Sie hier External Link nachlesen.

Dokumentation "Lebenslage: Alleinerziehend! Welche Unterstützung braucht die Ein-Eltern-Familie?" (03.07.2020)

Auf der Website des Familienrats wurde eine Dokumentation veröffentlicht, welche die Lebenswirklichkeiten Alleinerziehender aufzeigt. Bei den familienpolitischen Gesprächen am 26.06.2020 in Stuttgart wurden diese thematisiert. Die Inhalte sind hier External Link für Sie zugänglich. 

Kinderbonus beschlossen (12.06.2020)

Um Familien in der Corona-Krise auch finanziell zu unterstützen und einen Impuls zur Wiederbelebung der Konjunktur zu setzen, wurde der Kinderbonus als Teil des Corona-Konjunkturpakets beschlossen. Damit werden Familien für jedes im Jahr 2020 kindergeldberechtigte Kind 300 € in Raten von jeweils 150 € zur Verfügung gestellt. Insbesondere Familien mit geringem und mittlerem Einkommen kommt dieser Kinderbonus zugute. Mehr Infos zum Kinderbonus finden Sie hier. External Link

Verlängerte Lohnfortzahlung für Eltern beschlossen (05.06.2020)

Um Eltern während der Corona-Pandemie noch mehr zu unterstützen und finanzielle Sicherheit zu bieten, sollen sie künftig eine Entschädigung für Lohnausfälle bis zu 20 Wochen erhalten. Die Regelung gilt für Eltern, die Kinder im Alter bis zwölf Jahre betreuen müssen und deshalb nicht arbeiten können. Hier finden Sie weitere Informationen.

Neue Studie "Eltern während der Corona-Krise" (05.06.2020)

Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung hat eine neue Studie mit dem Titel "Eltern in der Corona-Krise: Zur Improvisation gezwungen" veröffentlicht. Fokussiert wurden dabei Themen wie Kita-und Schulschließungen, Homeoffice, Zeitverwendung u.v.m. Zur Studie gelangen Sie hier External Link

Studie zu Auswirkungen der Pandemie auf Familien (15.05.2020)

In der bundesweiten „KiCO“-Studie wurden mehr als 25.000 Eltern zu ihrem aktuellen Wohlbefinden und Familienalltag während der Corona-Pandemie befragt. Die Erfahrungen und Perspektiven werden in der Studie beleuchtet. Zu den Ergebnissen der Studie gelangen Sie hier External Link.

Corona - Familien am Limit (08.05.2020)

Die Konrad Adenauer Stiftung hat Recherchen zu Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Familien durchgeführt. Der nachfolgende Artikel greift sowohl Gründe wie Mehrfachbelastung und fehlende Kontakte als auch mögliche Konsequenzen auf. 

Studie zu Geschlechtergerechtigkeit und Corona (23.04.2020)

Was die Corona-Pandemie für Eltern und deren Zeiteinteilung mit Blick auf Kinderbetreuung, Erwerbsarbeit und Hausarbeit bedeutet, wurde in einer Studie des Des deutschen Institut für Wirtschaftsfoschung (DIW) ermittelt. Die Auswertung und Bewertung der Studie finden Sie hier External Link.

Teilnehmer/innen für Studie zur Verbesserung des beruflichen Wiedereinstiegs gesucht 

Die ESB Business School der Hochschule Reutlingen führt derzeit eine Studie zu den Themen "Wiedereinstieg nach dem Baby" und "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" durch. Die gewonnenen Ergebnisse sollen dazu genutzt werden, hilfreiche Angebote für Eltern in dieser Situation zu schaffen. Konkret soll ein Pilot-Mentoring-Programm entwickelt werden, das Eltern untereinander sowie Expert/innen und Mentor/innen vernetzt. An der Studie teilnehmen dürfen alle Eltern, unabhängig davon, wie lange der Wiedereinstieg schon zurückliegt. Hier geht's zur Studie.  External Link