Beschäftigte

Das KIT möchte als Arbeitgeber berufstätige Väter und Mütter in ihren Herausforderungen wie der Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen. Das Familienportal des KIT stellt alle relevanten Informationen rund um diesen Themenkomplex gebündelt zur Verfügung und möchte Beschäftigten erste Anregungen bieten, sich zu informieren. Es ist mit einem breiten Beratungsangebot aufgestellt, dass die Bereiche Beruf, Studium, Gesundheit und Angehörigenpflege abdeckt und sich auch an internationale Wissenschaftler/innen richtet, die zu einem Forschungsaufenthalt ins Ausland gehen möchten oder von einem Auslandsaufenthalt zurückkehren.

 

Außerdem bietet das KIT für seine Beschäftigten verschiedene Arbeitszeitmodelle an, die Möglichkeiten der Tele- oder Teilzeitarbeit beinhalten und somit zu einer höheren Flexibilität und einer verbesserten Vereinbarkeit von Beruf und Familie u.a. beitragen.

Zur Unterstützung werdender Eltern wurde ein besonderes Angebot vom KIT entwickelt. Durch Beratung und Informationsmöglichkeiten sollen Beschäftigte in Zeiten der Schwangerschaft und auch nach der Geburt begleitet werden. Besonders vielfältig ist auch die Kinderbetreuung des KIT.

Eine Vielzahl an Kinderbetreuungsmöglichkeiten ergänzen das qualitative Angebot, welches neben einem Eltern-Kind-Büro, auch eine pädagogische Schulkindbetreuung und ein Notbetreuungsprogramm „FlexiKids“ beinhaltet.

 

Beratung / Service

Rollator mit Hand (Detail) KIT
Pflege von Angehörigen
Pilates-Übung KIT
Gesundheit
Mann mit Kind KIT
International

Aktuelles

Informationen & Ressourcen 

Studie und Handlungsempfehlung: Eltern und pflegende Angehörige vor Diskriminierung schützen

In diesem PDF der Antidiskriminierungsstelle des Bundes wurden die Ergebnisse zweier Studien zusammengefasst. Die Studien behandeln Themen wie Elternzeit, Diskriminierungserfahrungen pflegender, erwerbstätiger Angehöriger, sowie die rechtlichen Lage. Neben den bloßen Zahlen, sind hier auch Handlungsempfehlungen zu finden. 

Bildungs- und Teilhabepaket 

Seit 2011 soll das staatliche Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) dafür sorgen, dass Kinder aus einkommensschwachen Familien mehr Förderung erhalten. Es soll bei der Finanzierung von Sportkurse, Musikunterricht oder Nachhilfestunden unterstützen. Die Beantragung ist aber bürokratisch aufwendig, was dazu führt, dass nur etwa 11 bis 15 Prozent der Berechtigten die Leistungen laut Nachhilfeanbieter Studienkreis in Anspruch nehmen. Manche Familien wissen nicht einmal, dass solche Leistungen existieren. Aus diesem Grund hat der "Studienkreis: Die Nachhilfe" ein Factsheet mit Zahlen, Fakten und Studien zusammengestellt.

Kindergeld und Co.: Die familienpolitischen Leistungen im Überblick 

Die Politik hat einige Maßnahmen ergriffen, um Familien zu unterstützen und das Armutsrisiko von Kindern zu reduzieren – teils mit ungewissem Nutzen. Zuletzt zählte das Bundesfamilienministerium rund 150 familienbezogene Leistungen, zu den bekanntesten Leistungen zählen beispielsweise das Kindergeld, der Kinderzuschlag, der Kinderbonus, die Kinderfreibeträge, das Elterngeld und das Bildungs- und Teilhabepaket. Weitere Informationen zu den Leistungen sind hier zu finden.

Wie kann man mit Kindern über die schlimmen Nachrichten aus der Ukraine sprechen?

In allen Medien werden schockierende Bilder des Kriegsgeschehens in der Ukraine gezeigt. Solche Szenen sehen Kinder und Jugendliche und empfinden es meistens schwer solche Bilder einzuordnen. Jetzt ist es wichtig, dass Eltern und Pädagogen*innen in Schule und Jugendarbeit mit ihnen sprechen und ihre Ängste ernst nehmen. Bei kleineren Kindern geht es eher darum, ihnen keine grausamen Kriegsbilder zuzumuten und ihre Fragen zu beantworten. Ältere Kinder ab ca. 12, 13 Jahren können sachlich an Politik herangeführt werden und man kann mit ihnen sensibel z.B. über die Ursachen des Kriegs, vor allem aber auch über das Leid der Opfer sprechen. Ebenfalls wichtig ist das Nutzen von altersgerechten Nachrichtenformaten (z.B. Logo, Zdf), die die Vorgänge in der Ukraine professionell für Kinder darstellen. Weitere Informationen können hier gefunden werden.

In der Fachinformation „Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Kontext des Krieges in der Ukraine“ des paritätischen Gesamtverbands wurden Hinweise zu sach- und altersgerecht aufgearbeiteten Informationen zusammengestellt, um Fachkräften der Kinder- und Jugendarbeit, Familien und erwachsenen Bezugspersonen Unterstützung in ihrer Arbeit zu bieten.  

Kampagne "Mütterlichkeit hat kein Geschlecht"

Mütterlichkeit wird mit traditionellen Wertvorstellungen verbunden, die bewirken, dass Frauen mehr private und professionelle Sorgearbeit übernehmen. Das will der Bundesverband der Mütterzentren mit seiner Kampagne "Mütterlichkeit hat kein Geschlecht" ändern. Die Vereinbarung von Pflege, Haushalt, Kinderbetreuung und Beruf ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und kein „Frauenthema“. Weitere Informationen zur Kampagne sind hier zu finden.

Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter

Ab 2026 wird der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter gesetzlich verankert, dies soll dabei helfen, Familie und Beruf besser miteinander zu vereinbaren.

Jedoch haben Wirtschaftswissenschaftler*innen aus Wuppertal die Kosten für dieses Vorhaben berechnet. Die Ergebnisse zeigen, dass die geplante finanzielle Unterstützung des Bundes aber nicht ausreichen wird. Daneben sind manche Kommunen bereits sehr gut aufgestellt, was Ganztag angeht, andere jedoch nicht und diese müssen viel tun, um den Rechtsanspruch in Zukunft zu erfüllen. Aus diesem Grund soll mithilfe eines Projekts in Frankfurt a.M. die Kosten realistisch abgeschätzt werden.

Der Artikel zum nachlesen ist hier zu finden.